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einfach Regionaler

Regionalität wird viel beschworen, doch bei uns gehört der regionale Bezug quasi zur DNA. Denn uns LÄNDEIER-Betriebe gibt es in ganz Baden-Württemberg verteilt, sodass zwischen Ladentheke und Stall nie viel Transportweg zurückgelegt werden muss. Das macht unsere Eier einfach regionaler.

Doch bei uns gehört zur Regionalität viel mehr: Das fängt mit dem Futter an, das viele unserer Betriebe nicht nur regional beziehen, sondern sogar selbst anbauen. Denn das Futter hat einem maßgeblichen Anteil am Geschmack von Eigelb und Eiweiß. Dabei sind Mais und Weizen die Hauptbestandteile unseres rein auf Getreide basierten Futters. Im Einklang mit der Natur erleben wir jedes Jahr, wie das Getreide nach der Saat keimt, junge Pflanzen heranwachsen, um dann im kommenden Jahr ihre Frucht zur Reife zu bringen. So kontrollieren wir die Qualität von der Saat bis zur Ernte und erfüllen damit die Anforderungen gleich mehrerer Qualitätszertifikate.

REINSCHAUEN UND INFORMIEREN

Regionaler Anbau des Futters und das Tierwohl sind direkt miteinander verkoppelt, denn mit dem überwiegend in Baden-Württemberg angebauten Getreide haben wir die Qualität des Hühnerfutters in der Hand und stellen zudem eine bessere Versorgungssicherheit her. Viele unserer Betriebe bewirtschaften deshalb nicht unerhebliche Flächen Ackerland und können in der eigenen Futtermühle das Futter für unsere Legehennen aufbereiten. Damit ist die regionale Versorgung auch ein großes Thema bei der Verbesserung der Nachhaltigkeit. 

Soja selbst anbauen – klingt einfach, ist aber tatsächlich ein jahrzehntelanger Prozess. Denn zum einen müssen passende Sojapflanzen für die kühlere Region gefunden werden. Zum anderen ist die Landwirtschaft bei uns deutlich kleinteiliger und zudem durchaus wellig. Das bedingt, dass nicht nur das Pflanzgut, sondern auch die Erntemaschinen auf diese regionalen Wetterbedingungen und die Landschaft angepasst werden müssen. Georg Heitlinger vom Klaushof in Eppingen hat sich diesem Thema intensiv angenommen und hat im Kraichgau den Soja-Anbau etabliert - ein Beispiel für unser Verständnis von Regionalität und Nachhaltigkeit.

Anfangs wurde der gedroschene Soja zwar hier angebaut, musste aber anschließend weite Wege hinter sich bringen, denn als Abnehmer benötigt man eine Getreidemühle, die in der Lage ist, Soja durch einen Garungsprozess laufen zu lassen. Inzwischen werden im Kraichgau und den angrenzenden Gebieten so viel Soja im Jahr angebaut, dass sich eine regionale Getreidemühle lohnt, die nun seit knappen 10 Jahren in Zeutern steht. Unser Video zeigt, wieviel Wissen hinter einer solchen Mühle steckt und welcher Aufwand letztendlich nötig ist, damit aus der geernteten Sojabohne ein schmackhaftes Futter für unsere Hühner wird.

Das Futter für unsere Hühner

  • Die Hauptbestandteile des auf Getreide basierenden Hühnerfutters lassen sich in Baden-Württemberg anbauen. Uns ist es wichtig, dass unsere LÄNDEIER nicht nur regional gelegt werden, sondern dass das Futtter für unsere Legehennen aus weitgehend regionalem Anbau kommt.

  • Mais ist ein wichtiger Bestandteil des Hühnerfutters und wird schon seit Jahrzehnten in Baden-Württemberg angebaut. Entsprechend ist die Infrastruktur für die Maistrocknung und -lagerung vorhanden und somit die regionale Versorgung gesichert.

  • Viele LÄNDEIER-Familienbetriebe haben als zweites Standbein den Ackerbau. Ãœber den Bedarf erzeugtes Getreide landet in regionalen Futtermühlen, von denen die LÄNDEIER-Betriebe versorgt werden, die keine eigenen Ackerflächen haben.

  • Das gleiche gilt für Weizen und Hafer, der ebenfalls überwiegend aus Baden-Württemberg kommt und von vielen LÄNDEIER-Betrieben selbst angebaut wird.

  • Zu den wichtigen Zusatzstoffen gehört zudem Kalk in verschiedenen Mahlgraden, das die Hühner für den Knochenbau beziehungsweise die Bildung der harten Eierschale benötigen. Kalk kommt zum Beispiel von der Schwäbischen Alb, so dass wir auch hier eine regionale Bezugsquelle haben.

  • Als Eiweißquelle ist Soja einer der wichtigsten Zusatzstoff-Bestandteile. Wir beziehen Soja ausschließlich aus europäischem Anbau und erhöhen Stück für Stück den bereits in Baden-Württemberg angebauten Anteil.

  • Georg Heitlinger hat sich schon vor Jahrzehnten an den langen Transportwegen des Sojas aus Südamerika gestört und ist deshalb der Vorreiter des Soja-Anbaus in Baden-Württemberg. Doch Soja muss …

  • … erst eine Verarbeitung durchlaufen, bei der dem Soja die Bitterstoffe entzogen werden. Bernd Ebert von St. Hippolyt hat in Zeutern die erste und einzige Soja-Mühle mit einem eigenen, besonders schonenden Gahrungs- und Trocknungsprozess aufgebaut und gehört damit fest in die Kette unserer regionalen Zulieferer.

Zur regionalen Vermarktung gehört für unsere Familienbetriebe neben dem starken und wichtigen Einzelhandel auch eine Vermarktung auf dem eigenen Hof - sei dies durch einen Hofladen oder entsprechende Verkaufsautomaten. Zudem beliefern viele Betriebe mit eigenen Verkaufsständen die lokalen Wochenmärkte oder kooperieren mit entsprechenden Wochenmarkthändlern. Viele Bäckereien beziehen von uns die Eier nicht nur für die eigene Verarbeitung, sondern verkaufen diese auch im Laden. Durch die vielfältigen Vertriebswegen finden Sie unsere LÄNDEIER also definitiv im nahen Umfeld Ihres Wohnorts.

Dabei können Sie sich auf eines verlassen: Der Stempel auf dem Ei führt nach der Kennzeichnung der Haltungsform und der Landeskennzeichnung DE eine 08 und garantiert somit eine Herkunft aus Baden-Württemberg. Wenn Sie es genau wissen wollen, können Sie anhand dieser Kennzeichnung Ihre Eier bis zum Stall rückverfolgen. Wie das funktioniert, erfahren Sie hier.  Â